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Schulung der Prozessleiter/innen der IKZ Mühlviertler Alm

Die Gemeinden der Mühlviertler Alm haben sich für eine interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) im Rahmen des Audit familienfreundlichegemeinde entschieden.

Der Geschäftsführer der Mühlviertler Alm Klaus Preining hat die bisherigen gemeindeübergreifenden Treffen zum Audit familienfreundlichegemeinde koordiniert und steht den Gemeinden als Ansprechpartner in der Region zur Verfügung. Er ist auch der Koordinator der Interkommunalen Zusammenarbeit IKZ im Auditprozess.

Am 28.Mai 2010 hat die Familie & Beruf Management GmbH in Kooperation mit der SPES-Familienakademie und Frau Mag. Doris Palz (IKZ Triestingtal/NÖ) eine Schulung der Projektleiter/innen durchgeführt.

Mit 28 Teilnehmer/innen aus 10 Gemeinden wurden gemeindeübergreifende Themen, die im Prozess bereits aufgetaucht sind, besprochen:

  • Geburtsvorbereitungskurs
  • (EKIZ Liebenau hat bereits mit dem Krankenhaus Freistadt gesprochen, bei mind. 6-8 Personen würde ein Kurs zustande kommen)
  • Mobilität – Jugendlicher
  • Tauschbazar – Kinderartikel
  • Sommer – Kinderbetreuung (Spiele-Sommer)

 Grundsätzlich sollten folgende Themen beachtet werden:

  • Zuerst festlegen jede Gemeinde für sich, Welche Zielsetzung hat die Gemeinde?
  • Welche Ressourcen sind wirklich notwendig?
  • Welcher Beiträge der Gemeinde bedarf es?
  • Dokumentation
  • Zuzug generieren aber auch die Frage stellen: Wie bleibe ich mit den Weggezogenen in Kontakt?
  • Transparenz in der Durchführung
  • Vereine involvieren!

In der anschließenden Diskussion und Gruppenarbeit wurden folgende Themen behandelt:

  • Welche Themen/Aktivitäten könnten sich auf der Mühlviertler Alm für IKZ eignen?
  • Worauf ist ihrer Erfahrung/Meinung noch zu achten, damit die IKZ erfolgreich verläuft? Was sollte vermieden werden?
  • Wertschöpfung durch Wertschätzung: Welche familienfreundlichen Maßnahmen können im Hinblick auf geringe finanzielle Mittel umgesetzt werden?

Ergebnisse der Gruppe I.

Mobilität

  • Jugendtaxi,
  • Rufbus, Ruftaxi, Linien,
  • Bus- Taxiverbindunge zu Freibädern/Hallenbad

Ärztliche Versorgung

  • Fachärzte
  • Gemeindearzt
  • Bildungsangebote
  • Computer f. Interessierte (55+)
  • Kreativität (Kunst, Kultur)
  • Sprachen (das Tor zur Welt)
  • Elternschule
  • Beratungsangebote (Eltern, Mütter als Alleinerzieher/innen, Väter als Alleinerzieher/innen, Jungunternehmer/innen, Wiedereinsteiger/innen)

Ergebnisse der Gruppe II.

  • Arbeitstempo angleichen
  • Finanzielle Ressourcen für übergreifende Themen (Polster aufheben)
  • Miteinander statt gegeneinander
  • Richtige Größe für Kooperation finden
  • IKZ-MVA-AG: Kontinutät der Teilnehmer/innen (2. Personen/Gemeinde)
  • Parteipolitik vermeiden
  • Zuerst Erfolgserlebnisse in der eigenen Gemeinde
  • Regelmäßige Information der Bevölkerung in der Amtspost, Gemeindezeitung, Homepage

Ergebnisse der Gruppe III.

  • Wertschätzung = Wertschöpfung
  • Unkostenbeitrag bei Veranstaltungen, Jugendtaxi, Seniorentransport,… („Was nix kost, ist nix wert“!)
  • Gemeindehomepage als sozialer Wegweiser, zentrale Anlaufstelle in sozialen aber auch überregionalen Belangen
  • Talentierte und motivierte Personen aus der Region nutzen (Beispiel Hebamme, vielleicht gibt es sogar eine Hebammen in der Region die gerne eine Geburtsvorbereitungskurs übernehmen möchte?)

 

Ansprechpartnerin

Heike Trammer
Tel.: 01 218 50 70 12
heike.trammer@familieundberuf.at




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