Zertifikatsverleihung 2010
Am 29.9. wurden 46 Gemeinden bei einem Festakt im Palais Niederösterreich (Wien) ausgezeichnet
Familienstaatssekretärin Christine Marek und Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer zeichneten am 29.9. insgesamt 46 Gemeinden aus ganz Österreich für ihr Engagement in Sachen Familienfreundlichkeit aus. Die Gemeinden haben im Rahmen des Audits familienfreundlichegemeinde generationengerecht und nachhaltig familienfreundliche Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt.
"Besonders in ländlichen Regionen ist die familienfreundliche Ausrichtung ein wichtiger Faktor im Kampf gegen die Abwanderung", so Marek. "Viele Gemeinden konnten diese dank des Audits bereits nachweislich stoppen und verzeichnen zum Teil bereits eine Zuwanderung junger Familien. Das Audit leistet hier einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Gemeinden und Regionen. Wer in eine familienfreundliche Infrastruktur investiert, erlangt dadurch auch einen Standortvorteil. Immer mehr Gemeinden erkennen, dass Familienfreundlichkeit ein Erfolgsfaktor ist und sich auszahlt."
Die ausgezeichneten Gemeinden kamen aus ganz Österreich. Insgesamt waren 20 familienfreundliche Gemeinden aus Oberösterreich, acht aus Salzburg, jeweils fünf aus Niederösterreich und der Steiermark und jeweils drei aus Vorarlberg und Kärnten und zwei aus dem Burgenland dabei. Von den 46 Gemeinden bekamen 32 das Grundzertifikat verliehen und wurden so für ihren ersten Schritt zur Umsetzung einer Fülle familienfreundlicher Maßnahmen geehrt. Sie haben erkannt, dass eine generationenübergreifende Familienfreundlichkeit in der Gemeinde viele Vorteile in allen Bereichen bringt. 13 weitere Gemeinden haben ihre familienfreundlichen Maßnahmen bereits drei Jahre lang umgesetzt und wurden nun mit dem 1. (Voll)Zertifikat ausgezeichnet. Die Kärntner Gemeinde Moosburgist schon über sechs Jahre im Auditprozess und erhält daher als erste Gemeinde Österreichs bereits das zweite Zertifikat.
Der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes Helmut Mödlhammer definiert das Audit familienfreundlichegemeinde als Stärkung der „Infrastruktur der Menschlichkeit“ in der Gemeinde. Das Netzwerk der Generationen ist vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für ein erfolgreiches Wirtschaften einer Gemeinde immer wichtiger. Die ausgezeichneten Gemeinden habe eine Vielzahl von nachhaltigen Maßnahmen von der Errichtung eines Generationenhauses, über die Schaffung einer Jugend- und Seniorenbörse bis zu Vernetzungsmaßnahmen für Senior/-innen, Jugendlichen und Migrant/-innen, beschlossen und umgesetzt. "Die verschiedensten Generationen haben viele Stunden an Freiwilligenarbeit für Ihren Lebensraum Gemeinde investiert und dafür gilt es, allen Gemeinden Danke zu sagen", so Marek und Mödlhammer.
Hier finden Sie die Fotos der Zertifikatsverleihung am 29.9.2010
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Tel.: +43 (0)1 218 50 70
E-Mail: audit@familieundberuf.at


