Vernetzungstreffen der Industriebranche bei der Kelag-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft

Mittwoch, 18. Oktober 2017
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Österreich

„Familienfreundlichkeit ist der Schlüssel für Wachstum und die Zukunftsfähigkeit Österreichs. Gerade im Bereich der Industrie, wo es um die ‚besten Köpfe‘ für ein Unternehmen, und die direkte Konkurrenz im In- und Ausland geht, spielt eine familienfreundliche Personalpolitik eine entscheidende Rolle“, betont Familienministerin Dr. Sophie Karmasin beim Netzwerktreffen Industrieunternehmen der Initiative „Unternehmen für Familien“. Die Bundesministerin führt weiter aus: „Der Erfolg und die Innovationskraft von Unternehmen hängen an der Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gerade vor dem Hintergrund des steigenden Fachkräftebedarfs wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Unternehmen immer wichtiger.“

Dass motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Voraussetzung für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens sind, wissen auch die Vorstände der Kelag, Dipl.-Ing. Manfred Freitag und Dkfm. Armin Wiersma. “Wir setzten uns zum Ziel, die Anforderungen des Unternehmens mit der Familiensituation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich in Einklang zu bringen. Mit ausgewählten Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist die Kelag bestrebt, den Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitgemäß gerecht zu werden“, so die Gastgeber des Netzwerktreffens Industrieunternehmen. Um den Konzern am Arbeitsmarkt attraktiv zu halten und die Zufriedenheit der Belegschaft zu steigern, setzt die Kelag unter anderem auf „Home Office“-Möglichkeiten für Wiedereinsteiger/innen, eigene Betriebs-Kinderbetreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren oder die Mitnahmemöglichkeit von Essen aus der Betriebsküche. Zudem kooperiert das Unternehmen mit Vereinen zur Ferienbetreuung für 6- bis 14-Jährige. Unterstützt werden sie bei der Umsetzung einer nachhaltigen familienorientierten Personalpolitik durch das Audit berufundfamilie.

Netzwerk "Unternehmen für Familien“

Um die Bedeutung von Familienfreundlichkeit im öffentlichen Bewusstsein noch stärker zu verankern, startete das Bundesministerium für Familien und Jugend 2015 das Netzwerk "Unternehmen für Familien". Mittlerweile engagieren sich über 420 Unternehmen und Gemeinden österreichweit im Netzwerk und zeigen so ihr Commitment und ihren Einsatz für ein familienfreundliches Österreich. "Das Netzwerk ‚Unternehmen für Familien‘ dient zum niederschwelligen, offenen, unkomplizierten und umfassenden Austausch über das Thema Familienfreundlichkeit. Alle Partner des Netzwerks können ihre Expertise einbringen, ihre Erfahrungswerte miteinander teilen und sich so zu mehr Familienfreundlichkeit im Unternehmen inspirieren“, so Karmasin.

Als weiteren Schritt zur Bewusstseinsbildung für das Thema wurde zudem das kostenlose Onlineberatungstool "Wegweiser Familienfreundlichkeit" ins Leben gerufen. Mit wenigen Klicks können dort Potenziale für mehr Familienfreundlichkeit im eigenen Unternehmen ermittelt sowie Chancen und Vorteile einer familienorientierten Personalpolitik identifiziert werden. "Jeder und jede kann einen Beitrag leisten, um Österreich noch ein Stück familienfreundlicher zu machen. Davon profitieren alle“, betont Familienministerin Karmasin.

Hier ein paar Schnappschüsse (©GLEISSFOTO):