Personalentwicklung

Einleitung
Unternehmen agieren erfolgreich, wenn Verhalten und Entwicklung der Mitarbeiter/innen auf die Realisierung der Unternehmensziele ausgerichtet sind. Ein umfassendes Personalentwicklungssystem, das Unternehmensziele, Verhaltensziele, die Entwicklung von Befähigungen und Kenntnissen mit privaten Ansprüchen verknüpft, unterstützt die Zielerreichung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Unternehmenskultur.

Familienorientierte Aspekte
Familienorientierte Unternehmen berücksichtigen familienbedingte Veränderungen und beziehen diese aktiv in die Laufbahnplanung ein. Damit profitieren Unternehmen von zusätzlichen Kompetenzen, die in der Familienarbeit trainiert werden.

Konzept zum Generationenmanagement

In einem Projekt wurden mögliche Konfliktpotenziale zwischen den Generationen sowie bereits bestehende Angebote zu diesem Thema erhoben. Darauf basierend wurden Maßnahmen definiert, die die Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt weiter verbessern sollen sowie die Attraktivität der BKS Bank als Arbeitgeber auch bei der jüngeren Generation sichern soll. Die BKS Bank fördert alle Generationen gleichermaßen in ihrer beruflichen Entwicklung.

Employee Service für Familien

consentiv ist ein Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, Mitarbeitern von Unternehmen verschiedene Serviceleistungen zu bieten. Dazu zählen vor allem Beratungsleistungen (z.B. Eheberatung, Coaching, Burn out-Prävention, etc.). Mitarbeiter können dieses Angebot anonym nutzen, d.h. dass der Arbeitgeber nichts davon erfährt. Das Unternehmen zahlt für die Leistungen pauschal (Fixbetrag pro Mitarbeiter), egal wie viele Stunden in Anspruch genommen werden.

Kostenlose Beratung in schwierigen Lebenssituationen

Die MitarbeiterInnen der Österreichischen Nationalbibliothek oder deren Angehörige können in Kooperation mit dem Kriseninterventionszentrum in schwierigen privaten oder beruflichen Lebenssituationen professionelle Hilfe durch anonyme telefonische Beratung erhalten. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit zu persönlichen Einzelgesprächen. Das Team des Kriseninterventionszentrums begleitet die MitarbeiterInnen mit psychologischer, sozialer und psychotherapeutischer Beratung und erarbeitet mit ihnen Lösungsansätze für bestehende Probleme.

Training zum Thema Vereinbarkeit

Bei einem Training ging es um das Thema: „berufundfamilie, ist das möglich in meinem Produktionsteam?“. Dafür haben wir einige Personen aus unserem Unternehmen gefragt, ob sie Lust haben, ihre „Geschichte“ in diesem Training zu erzählen. Beispielsweise hat eine Dame erzählt, wie es ihr bei der Pflege ihrer Mutter ergangen ist und wie das Unternehmen reagiert hat und wie sehr ihr das geholfen hat. Oder eine Mutter hat erzählt, wie hilfreich es war, dass sie eine Sommerbetreuung für ihren Sohn unter Mithilfe des Unternehmens gefunden hat.

Mentoring

Jede/r MitarbeiterIn bekommt ab dem ersten Arbeitstag eine/n MentorIn zugewiesen, der/die den Einstieg ins Unternehmen unterstützen und das Kennenlernen der Unternehmenskultur erleichtern soll. Ebenso gibt es MentorInnen, die Mütter und Väter während und nach der Karenz unterstützen und in ständigem Austausch stehen, um einerseits den Wiedereinstieg zu erleichtern und andererseits fachliches Know-How weiterzugeben.

Mentoring für Frauen

Die Bundesrechenzentrum GmbH hat, um eine kontinuierliche Steigerung des Frauenanteiles in Führungspositionen zu fördern, ein Mentoring-Programm aufgebaut. Dieses bietet ausgewählten Nachwuchskräften einerseits einen Einblick in die Welt der Entscheidungsträger/innen und Unterstützung in ihrer persönlichen Weiterentwicklung. Andererseits bietet das Programm den Mentor/innen die Möglichkeit sehr viele positive Erfahrungen zu sammeln und über ihren eigenen Führungsstil zu reflektieren.

Wissensmanagement und Wissenstransfer zwischen den Generationen

3- bis 4-mal pro Jahr findet das Wissensforum Power Generation statt. Erfahrene Mitarbeiter/innen gestalten zweistündige Workshops zu den Themen Kommunikation oder Kundenorientierung oder IT oder Projektmanagement und geben ihre langjährigen Erfahrungen an andere Mitarbeiter/innen weiter. Das Format sieht aber keinen einseitigen Vortrag vor, sondern einen beiderseitigen Erfahrungsaustausch, wobei die 3 – 5 wichtigsten dort erarbeiteten Erkenntnisse oder Tipps ins BRZ Intranet gestellt werden, um diese auch anderen interessierten Mitarbeiter/innen zur Verfügung zu stellen.

Social Service Center

Wo Menschen miteinander arbeiten, muss auch für kritische Lebenslagen Platz sein. Soziale, wirtschaftliche und psychische Probleme können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter belasten. Deshalb hat Biogena das Social Service Center ins Leben gerufen. Eine Sozialarbeiterin aus dem Betrieb steht ihren Kolleginnen und Kollegen in schwierigen Situationen zur Seite. Jeder Besuch ist freiwillig. Was auch immer besprochen wird, unterliegt strengster Geheimhaltung.

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