Gemeinde Kals am Großglockner

Ködnitz 6
9981 Kals am Großglockner
Österreich
Bevölkerung: 
1.240 Einwohner
Fläche: 
180 km²
Zertifizierung bis: 
2020
Zertifizierung: 
2014
2017
Motive: 

Unsere Motive an der Teilnahme am Audit waren vielseitig.
Als Abwanderungsgemeinde ist uns bewusst,
dass Familienfreundlichkeit ein wesentlicher Faktor für
die Entscheidung zu bleiben ist. Deshalb war es uns
wichtig, die Ist-Situation zu analysieren und Verbesserungsvorschläge
zu sammeln. Dies ist uns durch das
Audit gelungen. Unsere Kinderbetreuungseinrichtungen
und die Schule wurden zu einem „Bildungszentrum“ zusammengefasst.
Wir gehen hier neue Wege, das Pilotprojekt
ist in unseren Breiten bisher einzigartig. Ein gutes
Bildungssystem und adäquate Kinderbetreuung ist
heute für viele Familien notwendig. Bürgerbeteiligung
hat in unserer Gemeinde Tradition und fördert den Austausch
unter den Generationen. Sich einbringen und
gehört werden schafft Bindung und Zufriedenheit.

Familienfreundliche Maßnahmen: 

• Kostengünstige Baugründe für Jungfamilien
• Leistbare Mietwohnungen im Ort
• Schwarzes Brett auf www.kalskommunikation.at
• Ortsleitsystem
• Sitzgelegenheiten im Friedhof und in Unterpeischlach
• Räumlichkeiten für Senioren im Kulturhaus
• Mittagstisch bei Bedarf in der Schule
• Schnuppertage Bergwandern/Bergsteigen mit den
Nationalpark Hohe Tauern (Mittlerweile ist unser Bildungszentrum
Kals, das Kindergarten, VS und NMS
umfasst, eine Nationalpark-Partnerschule mit schulischer
Nachmittagsbetreuung)
• Bücherboxen entlang des Talrundwegs
• Bäume pflanzen mit den Absolventen der NMS (statt
Bäumchen für jedes Neugeborene)

Best Practice Maßnahmen

Kostengünstige Baugründe

Für viele junge Familien kommt eine Wohnung nicht in Frage, sondern das große Ziel ist das Eigenheim im eigenen Dorf. Hier kann der Abwanderungstendenz entgegengewirkt werden. Die Agrargemeinschaft Kals am Großglockner hat ein Waldstück gerodet, das sich im Besitz der Gemeinde befindet. Die sehr hohen und alten Bäume stellten ein großes Gefahrenpotenzial für einige Wohnhäuser dar. Die neu entstandene Fläche soll optimal genutzt werden. Die Agrargemeinschaft entschied sich, günstige Baugründe für Jungfamilien zur Verfügung zu stellen. Das bestehende Siedlungsgebiet kann somit erweitert werden.