Gemeinde Kals am Großglockner

Ködnitz 6
9981 Kals am Großglockner
Österreich
+4348768210
Bevölkerung: 
1.140 Einwohner
Kinderbetreuungsstätten: 
1
Schulen: 
1
Kinder: 
130
Jugendliche: 
122
Zertifizierung bis: 
2020
Zertifizierung: 
2014
2017
Motive: 

Unsere Motive an der Teilnahme am Audit waren vielseitig. Als Abwanderungsgemeinde ist uns bewusst, dass Familienfreundlichkeit ein wesentlicher Faktor für die Entscheidung zu bleiben ist. Deshalb war es uns wichtig, die Ist-Situation zu analysieren und Verbesserungsvorschläge zu sammeln. Dies ist uns durch das Audit gelungen. Unsere Kinderbetreuungseinrichtungen und die Schule wurden zu einem „Bildungszentrum“ zusammengefasst. Wir gehen hier neue Wege, das  Pilotprojekt ist in unseren Breiten bisher einzigartig. Ein gutes Bildungssystem und adäquate Kinderbetreuung ist heute für viele Familien notwendig.   Bürgerbeteiligung hat in unserer Gemeinde Tradition und fördert den Austausch unter den Generationen. Sich einbringen und gehört werden schafft Bindung und Zufriedenheit.

Familienfreundliche Maßnahmen: 
  • Kostengünstige Baugründe für Jungfamilien
  • Leistbare Mietwohnungen im Ort
  • Schwarzes Brett auf www.kalskommunikation.at
  • Ortsleitsystem
  • Sitzgelegenheiten im Friedhof und in Unterpeischlach
  • Räumlichkeiten für Senioren im Kulturhaus
  • Mittagstisch bei Bedarf in der Schule
  • Schnuppertage Bergwandern/Bergsteigen mit den Nationalpark Hohe Tauern (Mittlerweile ist unser Bildungszentrum Kals, das Kindergarten, VS und NMS umfasst, eine Nationalpark-Partnerschule mit schulischer Nachmittagsbetreuung)
  • Bücherboxen entlang des Talrundwegs
  • Bäume pflanzen mit den Absolventen der NMS (statt Bäumchen für jedes Neugeborene)

Best Practice Maßnahmen

Kostengünstige Baugründe

Für viele junge Familien kommt eine Wohnung nicht in Frage, sondern das große Ziel ist das Eigenheim im eigenen Dorf. Hier kann der Abwanderungstendenz entgegengewirkt werden. Die Agrargemeinschaft Kals am Großglockner hat ein Waldstück gerodet, das sich im Besitz der Gemeinde befindet. Die sehr hohen und alten Bäume stellten ein großes Gefahrenpotenzial für einige Wohnhäuser dar. Die neu entstandene Fläche soll optimal genutzt werden. Die Agrargemeinschaft entschied sich, günstige Baugründe für Jungfamilien zur Verfügung zu stellen. Das bestehende Siedlungsgebiet kann somit erweitert werden.